Antizyklisches Handeln an der Börse
Einer der mit Sicherheit profitabelsten Wege mit Aktien Geld zu machen ist das antizyklische Handeln. Das bedeutet, dass Sie verkaufen wenn jeder Sie nach Ihren Aktien fragt, in allen Zeitungen auf der Titelseite die Börse das Thema Nr.1 ist, wenn es viele Börsenmillionäre gibt und wenn Ihr Friseur Sie nach Aktientipps fragt. Sie steigen in einem Boom in der Phase aus, die Übertreibung nach oben genannt wird. Sie können jetzt auch leerverkaufen, das heißt auf fallende Kurse spekulieren, aber das ist nur etwas für Profis.
Anschließend warten Sie auf eine Übertreibung nach unten (in dem Abwärtstrend) und kaufen. Wenn keiner über Aktien spricht, viele der früheren Millionäre genauso arm sind wie vorher, wenn man das Festgeld preist und Aktien verdammt und wenn die Stimmung an der Börse sehr negativ ist, könnte die Zeit reif sein. Sie sollten bei dieser Strategie entweder Aktienindizes oder breit diversifizierte Fonds handeln. Das Schwierige bei einem solchen Vorgehen ist es nicht so zu denken wie die Masse der Leute und sich nicht von der Stimmungslage anstecken zu lassen. Das ist im Grunde keine Geschäftsidee, aber Geld verdienen lässt sich mit dieser Strategie allemal.
Die Situation in der jetzigen Finanzkrise ist nicht ohne Komik. Die so genannten Heuschrecken, deren Geschäftsmodell darin besteht, Unternehmen zu einem Schnäppchenpreis zu kaufen und später teuer weiterzuverkaufen, diese Unternehmen bekommen im Moment kein Geld. Gerade jetzt, wo hervorragende Unternehmen in Massen zu Ausverkaufpreisen zu haben sind.
Ja, stimmt. Die meisten Fonds laufen sowieso nur dem Trend hinterher, besonders die spekulativen. Aber ich glaube, selbst wenn sie das Geld hätte, hätten sie nicht genug Mut um jetzt zu kaufen.